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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Die UBS Group AG plant einen schrittweisen Einstieg in den Handel mit Kryptowährungen für Privatkunden und verbindet die Einführung mit ihrer langfristigen Tokenisierungsstrategie und der bestehenden Bankinfrastruktur. Die Schweizer Bank wird über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren einen vorsichtigen „Fast Follower”-Ansatz verfolgen, auf soliden Finanzergebnissen aufbauen und sich auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften konzentrieren. Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Trend unter den großen globalen Banken wider, die vorsichtig in Kryptodienstleistungen expandieren und dabei einen kontrollierten Zugang und einen infrastrukturorientierten Ansatz beibehalten.
DAX-Anleger dürften aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Rentabilität von KI-Investitionen, anhaltenden Verkäufen von Softwareaktien in den USA und Rückgängen bei Edelmetallen weiterhin vorsichtig bleiben. Die Berichtssaison hat die Marktstimmung nicht verbessern können, da die massiven KI-Investitionspläne von Alphabet bei den Anlegern Unsicherheit ausgelöst haben. Angesichts anhaltender Inflationssorgen steht die Zinsentscheidung der EZB im Fokus. Marktanalysten stellen fest, dass die Sektorrotation trotz dieser Herausforderungen zur Stabilität beiträgt.
Die Helvetia Baloise Holding führt nach der Fusion der beiden Versicherer einen einheitlichen Markenauftritt ein, bei dem das Wortzeichen von Helvetia in das modernisierte visuelle System von Baloise integriert wird. Die Einführung der Marke wird für 2026 beschleunigte Abschreibungskosten in Höhe von 1,0 bis 1,1 Milliarden Schweizer Franken verursachen, wobei die laufenden Kosten bis 2040 anfallen werden. Das Unternehmen gibt an, dass dies keine Auswirkungen auf das Betriebsergebnis, die Kapitalquoten oder die Dividendenkapazität haben wird. Weitere Meilensteine sollen im April bekannt gegeben werden.
Die indonesische Wirtschaft wuchs 2025 um 5,11 % und verzeichnete damit das schnellste jährliche Wachstum seit drei Jahren, angetrieben durch eine Erholung der Binnennachfrage. Die Aussichten bleiben jedoch pessimistisch aufgrund rückläufiger Exporte, eines sich verschlechternden Investitionsklimas und der Unsicherheit, die durch das historische Tief der Rupiah und den Einbruch des Aktienmarktes verursacht wird.
SIG hat bekannt gegeben, dass Mikko Keto, ein finnischer Manager, der zuvor als CEO des dänischen Unternehmens FLSmidth tätig war, mit Wirkung zum 1. März 2026 neuer CEO wird. Die Ernennung wurde ursprünglich Mitte November bekannt gegeben, mit der Erwartung, dass Keto die Unternehmensleitung in der ersten Hälfte des Jahres 2026 übernehmen würde. Die derzeitige Interims-Managerin Anne Erkens wird nach Abschluss der Übergangsphase wieder ihre Rolle als CFO übernehmen.
Die Compagnie Financière Tradition (CFT) meldete für 2025 ein Umsatzwachstum von 6,1 % auf 1,12 Mrd. CHF, bei einem Wachstum von 11,3 % zu konstanten Wechselkursen. Der in Lausanne ansässige Finanzmakler profitierte von einer erhöhten Handelsaktivität, die durch Kurswechsel der Zentralbanken und geopolitische Unsicherheiten angetrieben wurde, obwohl die Ergebnisse leicht hinter den Schätzungen der Analysten zurückblieben. Das Unternehmen gab keinen Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.
Swiss Prime Site, die größte börsennotierte Immobiliengruppe der Schweiz, meldete für 2025 einen Gewinnanstieg von 382,5 Millionen Franken gegenüber 360,3 Millionen Franken im Vorjahr. Das Unternehmen verzeichnete stabile Mieteinnahmen und ein deutliches Wachstum der Erträge aus der Vermögensverwaltung, wobei Neubewertungen wesentlich zum Gewinnanstieg beitrugen. Die Aktionäre erhalten eine höhere Dividende von 3,50 Franken pro Aktie. Das Unternehmen zeigte sich optimistisch für das Jahr 2026 und prognostizierte höhere Mieteinnahmen, geringere Leerstände und ein Wachstum des Betriebsergebnisses bei Beibehaltung einer konservativen Verschuldungsquote von unter 39 %.
Der deutsche Immobilienmarkt sendet gemischte Signale aus: Trotz einer allgemeinen Erholung des Marktes werden die Preise für Eigentumswohnungen bis Ende 2025 leicht zurückgehen. Der grundlegende Wunsch nach Wohneigentum ist zwar nach wie vor stark, doch höhere Bauzinsen haben die Erholung gebremst, da Käufer bei neuen Krediten vorsichtiger geworden sind. Branchenexperten beobachten die Transaktionsdaten genau, um festzustellen, ob sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird, wobei es erhebliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Immobiliensegmenten gibt.
Asiens reichster Mann, Mukesh Ambani, und Larry Fink, CEO von BlackRock, plädieren dafür, dass indische Anleger von traditionellen Goldinvestitionen zu Aktien wechseln sollten, und heben dabei das Wachstumspotenzial und die Chancen des indischen Aktienmarktes im Vergleich zu Goldbeständen hervor.
Die Fusionsgespräche zwischen den Bergbaugiganten Glencore und Rio Tinto stehen Berichten zufolge vor Schwierigkeiten, wobei die Financial Times angibt, dass der Deal kurz vor dem Scheitern steht. Die Gespräche haben Differenzen hinsichtlich wichtiger Bedingungen offenbart, darunter die Forderung von Rio Tinto, den Vorsitzenden und CEO zu ernennen, während Glencore eine hohe Prämie fordert. Das britische Takeover Panel hat Rio Tinto eine Frist bis zum 5. Februar gesetzt, um eine offizielle Erklärung zur möglichen Übernahme des in der Schweiz ansässigen Unternehmens Glencore abzugeben.

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